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Die Gründungsphase des USC Abersee

Wie in der Vereinschronik berichtet wird, gab es im Sommer des Jahres 1958 erste Gespräche über die Gründung eines eigenen Fußballvereines in Abersee bzw. Zinkenbach, wie es damals noch offiziell hieß. Maßgeblich daran beteiligt waren vor allem junge Aberseer Fußballer, die zu dieser Zeit in St. Gilgen spielten, und der Adambauer Johann Eisl. Die größten Probleme der damaligen Zeit bestanden darin, dass einerseits Zinkenbach keine eigene Gemeinde sondern nur ein Postbezirk war, und sowohl in St. Gilgen, als auch in Strobl bereits ein Fußballverein existierte, und andererseits vorerst kein geeigneter Platz für die Errichtung einer Spielstätte gefunden werden konnte. Als es dann aber dem Adambauer Johann Eisl im Herbst 1958 gelang, vom Fitzbauern in der Vorstadt eine 1,6 ha große Fläche zu pachten, nahm die Vereinsgründung konkrete Formen an. Die Gemeinden St. Gilgen und Strobl wurden um Unterstützung ersucht, und diese wurde unter der Bedingung zugesagt, dass ein polizeilich genehmigter Sportverein gegründet, und der Spielbetrieb aufgenommen wird. Eine darauffolgende Abstimmung unter den Spielern endete mit 14 Pro- und 3 Gegenstimmen für eine Vereinsgründung. Weiters beschloss man, sich der „Österreichischen Turn- und Sportunion“ anzuschließen. Am 1.3.1959 fand schließlich im Gasthof Zinkenbachmühle die Gründungsversammlung des USC Abersee statt. Zum ersten Obmann wurde Adambauer Johann Eisl gewählt, der diese Funktion bis 1984 innehatte, erster Sektionsleiter war Erwin Kronawettleitner, als Kassier fungierte Wolfgang Laimer und als Schriftführer Georg Mayrhauser. Mit vereinten Kräften machte man sich in den folgenden Monaten daran, einen Fußballplatz zu errichten und bereits im Herbst 1959 startete man in die erste Meisterschaftssaison in der 2.Klasse B des Salzburger Fußballverbandes (SFV).

Die erste Meisterschaftssaison 1959/1960 begann für den USC Abersee unter denkbar ungünstigen Voraussetzungen. Entgegen früheren Zusagen erteilte der St.Gilgener SC acht Spielern keine Freigabe, daher wurden diese Spieler vom Salzburger Fußballverband gesperrt. Es waren dies Georg Eisl, Wolfgang Laimer, Johann Promberger, Siegfried Laimer, Erwin Kronawettleitner, Robert Gaiswinkler, Ingo Fronza und Hermann Seifzenecker. „So waren wir gezwungen, mit lauter neuen Spielern, welche auch noch zu wenig Training hatten, zu den Meisterschaftsspielen anzutreten“, berichtet die Chronik. Das erste Spiel fand auswärts statt, der Gegner hieß Thalgau und man musste kräftig Lehrgeld bezahlen, es setzte eine 1:9 Niederlage. Die Aufstellung von damals lautete folgendermaßen: Wolfgang Hödlmoser, Ernst Ellmer, Georg Eisl, Sigi Kienberger, Georg Mayrhauser, Konrad Laimer, Rupert Laimer, Alfred Mayrhauser, August Kogler und Karl Brandstätter. Das erste Meisterschaftstor in der Aberseer Vereinsgeschichte erzielte Rupert Laimer. Im ersten Heimspiel empfing man im Derby St. Gilgen und auch hier gab es eine heftige Niederlage. Das Premierentor für den USC Abersee auf heimischen Platz erzielte August Kogler. Man beendete die Saison schließlich mit zwei Unentschieden und 16 Niederlagen auf dem 10. und letzten Tabellenplatz. Der Chronist und Obmann Johann Eisl zog dennoch ein positives Fazit über die erste Saison, wobei er besonders stolz darauf war, dass man trotz der widrigen Umstände die erste Saison durchgehalten hat. In der Saison 1960/1961 waren die Vorzeichen völlig anders. Die gesperrten Spieler waren wieder spielberechtigt und mit 10 Siegen und zwei Remis bei nur sechs Niederlagen erreichte man schließlich in der Endwertung den 4. Platz. Am vierten Spieltag gelang mit dem 1:0-Heimsieg gegen Henndorf der erste Meisterschaftssieg in der Vereinsgeschichte. In einer Saisonnachbetrachtung schrieb eine Salzburger Tageszeitung dazu Folgendes:

„Die Überraschungsmannschaft dieser Gruppe war zweifellos Abersee. Diese Elf war im Vorjahr ein willkommener Prügelknabe, mit dem sich sowohl Punkte als auch Score aufputzen ließen…“. Die Saisonen 1961/1962 und 1962/1963 verliefen in sportlicher Hinsicht enttäuschend, man belegte jeweils den 11. und damit vorletzten Platz. Im Jahr 1962 begann auch die Nachwuchsarbeit im USC Abersee, die erste Schülermannschaft wurde beim SFV angemeldet.

Durch eine Umstrukturierung im Verband begann man die Saison 1963/1964 in der 3.Klasse B und es gelang die große Überraschung. Am Ende war man Meister und stieg in die 2. Klasse Nord auf, im letzten Spiel reichte in der Auswärtspartie in Ebenau ein 1:1, um in der Abschlusstabelle einen Punkt vor den Ebenauern zu bleiben. Die erfolgreichsten Torschützen waren Hannes Dusch und Siegfried Laimer. Mitentscheidend für diesen großen Erfolg war auch der immer größer werdende Spielerkader, in dieser Saison nahm erstmals auch eine Aberseer Reservemannschaft am Spielbetrieb teil.

Mit drei Siegen und 15 Niederlagen verabschiedete man sich nach nur einer Saison wieder aus der 2. Klasse Nord. Bemerkenswert waren nur ein 6:0 Sieg im Frühjahr gegen Grünau, nachdem man im Herbst auswärts demselben Gegner noch 0:6 unterlegen war und ein 5:4 Heimsieg gegen die Mannschaft der Zollwache nach 0:4 Rückstand nach 54 Spielminuten.

In den Saisonen 1965/66, 1966/67 und 1967/68 belegte man mit nahezu ausgeglichenen Spielbilanzen jeweils einen Platz im Mittelfeld. Erwähnenswert ist der erste Meistertitel der Reservemannschaft in der Saison 1967/68.

Eine personelle Änderung gab es in der Saison 1968/1969. Im Alter von 22 Jahren übernahm Martin Hödlmoser als Spielertrainer die Mannschaft. Acht Siege, sechs Unentschieden und lediglich vier Niederlagen ergaben schlussendlich den 4. Endrang. Herausragend in dieser Saison war die vorletzte Frühjahrsrunde. Im Wolfgangseederby besiegte die Kampfmannschaft St. Gilgen auswärts mit 6:1 und die Reservemannschaft deklassierte die St. Gilgner gar mit 27:2 Toren.

Die Siebzigerjahre

Sehr erfolgreich endete die Saison 1969/70. Mit 14 Siegen bei nur vier Niederlagen musste man nur dem überlegenen Meister aus Ebenau den Vortritt lassen. St. Wolfgang nahm erstmals an der SFV-Meisterschaft teil, somit gab es in dieser Meisterschaft gleich vier Wolfgangseederbys für unsere Mannschaft, St. Gilgen wurde mit 4:1 und 5:0 besiegt und auch St. Wolfgang musste zweimal klar die Segel streichen (7:0 und 8:2). Kurioses wusste eine Salzburger Tageszeitung im Frühjahr 1970 zu berichten:„Im Nachtrag der 3. Klasse B leistete sich St. Gilgen einen durch und durch schlechten Witz: die Spieler sahen tatenlos zu, als Köstendorf die ‚Indisponiertheit‘ der Hausherren kräftig nützte und mit dem unglaublichen Ergebnis von 43:0 als Sieger vom Platz ging (Anm: Dies war gleichzeitig das letzte Meisterschaftsspiel von St. Gilgen). Hier wird der SFV genauso ein Machtwort sprechen müssen wie im Falle Abersee – Faistenau, da in der 55. Minute einige Spieler der Gäste das Spielfeld verließen, um nur ja nicht das WM-Finale im Fernsehen zu versäumen. Die Partie musste daraufhin abgebrochen werden. (beim Stand von 6:1 für Abersee).

Die Saison 1970/71 war geprägt vom Zweikampf um den Meistertitel zwischen Köstendorf und Abersee. Im letzten Herbstspiel gelang es unserer Mannschaft in Köstendorf nach einem 1:4 Rückstand noch einen Punkt mitzunehmen (Endstand 4:4) und durch einen überraschenden Punkteverlust von Köstendorf in einem Nachtragsspiel gegen Hof ging der Herbstmeistertitel erstmals nach Abersee. Im Frühjahr schien bereits eine Vorentscheidung zu Gunsten von Köstendorf gefallen zu sein, denn zwei Runden vor Schluss betrug ihr Vorsprung drei Punkte (es galt damals noch die Zweipunkteregel). Eine überraschende 0:1 Niederlage der Köstendorfer in Mattsee bei einem gleichzeitigen 6:1 Sieg der Aberseer in Fuschl in der vorletzten Runde trieb die Spannung auf den Höhepunkt. Im letzten Meisterschaftsspiel musste im direkten Aufeinandertreffen der Titelaspiranten auf dem Aberseer Sportplatz die Entscheidung fallen. 500 Zuschauer wollten sich diese spannende Auseinandersetzung nicht entgehen lassen. Köstendorf erwischte den besseren Start und ging in der 7. Spielminute mit 1:0 in Führung, dies war auch der Halbzeitstand. Mit seinem ersten Meisterschaftstor überhaupt besorgte Georg „Chile“ Leitner den Ausgleich und Wolfgang Grabner entschied das Spiel unter dem Jubel der Zuschauer mit dem Siegestor zum 2:1. Damit war der zweite (und vorläufig letzte) Meistertitel der Vereinsgeschichte unter Dach und Fach. Glaubt man der Vereinschronik, dauerten die folgenden Meister-Feierlichkeiten bis weit in den nächsten Tag hinein. Die erfolgreichsten Torschützen der Meistersaison waren Wolfgang Grabner, Johann Linortner und Josef Fuchs.

Ein weiterer Meilenstein in unserem Vereinsleben wurde mit dem Beginn des Baus des ersten Vereinsheimes im Frühjahr 1971 gesetzt. Dieses wurde schließlich am 14. Oktober 1972 im Rahmen einer würdigen Feier offiziell seiner Bestimmung übergeben.

In der Saison 1971/72 war man also nach sechs Jahren in der 3.Klasse wieder in der 2. Klasse Nord und vom ersten Spiel an hielt man ausgezeichnet mit. Die Liga war ausgeglichen wie nie zuvor, zum Ende der Herbstmeisterschaft stand Abersee auf Platz 8, aber nur zwei Punkte hinter dem Tabellenführer aus Thalgau. Im zweiten Spiel der Frühjahrsmeisterschaft erlitt Torjäger Wolfgang Grabner eine schwere Knieverletzung, die seine aktive Karriere beendete. Durch einen Arbeitsunfall fiel mit Johann Appesbacher eine weitere Mannschaftsstütze für das ganze Frühjahr aus und dennoch spielte man bis zum letzten Spieltag um die Meisterschaft mit. Erst eine unglückliche 1:2 Niederlage gegen Hallwang begrub alle Hoffnungen und man musste Schwarz-Weiß noch den Vortritt lassen. Mit dem 2. Endrang schaffte man dennoch eine im Vorfeld nicht erwartete Platzierung.

Die folgende Meisterschaft beendete der USC Abersee auf dem guten 4. Platz. Auch in diesem Jahr gab es wieder bemerkenswerte Ereignisse. Das Derby gegen St. Wolfgang wurde in der 62. Minute nach einem Tritt des Wolfganger Tormannes gegen den Schiri beim Stand von 3:0 für Abersee abgebrochen. Ewig in Erinnerung bleibt das Auswärtsspiel der Aberseer gegen den HSV Salzburg. Dieses wurde als Vorspiel zum Nationalliga-Meisterschaftsspiel von Austria Salzburg gegen Rapid Wien im neu errichteten Lehener Stadion ausgetragen und endete mit einem 4:1-Sieg unserer Mannschaft. Überraschend verlor man im Frühjahr gegen Anthering zu Hause mit 0:5. In der Chronik ist darüber Folgendes zu lesen:„Da am Samstag noch 15 cm Schnee auf dem Sportplatz lagen, dieser jedoch bis Sonntagnachmittag wegging, hatte am Samstag niemand damit gerechnet, dass am Sonntag gespielt werden kann. Bedingt durch diesen freien Samstag trat ein Großteil der Spieler in ‚schlechter körperlicher Verfassung‘ an und man musste diese schwere Niederlage hinnehmen“.

In der Saison 1973/74 kam es erstmals nach der Gründungssaison 1960/61 (zwei Abersee-Niederlagen) wieder zu Derbys gegen Strobl. Im Herbst musste man auswärts ein 1:2 hinnehmen, das Rückspiel in Abersee endete torlos und so schaffte man den ersten Derbypunkt. Abersee beendete die Meisterschaft auf dem 8. Platz. Da die am Ende viertplatzierten Strobler durch eine SFV-Reform in die erste Klasse Nord aufstiegen, dauerte es wieder einige Jahre bis zu den nächsten Nachbarduellen.

Die nächsten beiden Meisterschaftsdurchgänge 1974/75 und 1975/76 beendete man im gesicherten Mittelfeld. Für die Zukunft des Vereines wesentliche Weichenstellungen wurden im Frühjahr 1975 getroffen. Es konnte ein neuer Pachtvertrag mit der Familie Laimer, Fitzbauer ausverhandelt und die Pachtfläche vergrößert werden. Anschließend wurde mit großem Aufwand ein neues Hauptspielfeld errichtet, der alte Platz wurde zum Trainingsplatz umfunktioniert und im Frühjahr 1976 mit einer „neuen Flutlichtanlage“ ausgestattet.

In das Jahr 1976 startete man mit einem neuen Trainer, Wolfgang Grabner löste Martin Hödlmoser ab. Das neue Spielfeld konnte im Herbst 1976 erstmals bespielt werden, die offizielle Platzeinweihung erfolgte im Rahmen des Pfingstturnieres 1977. Am Ende belegte man in der Saison 1976/77 den 4. Endrang und durch eine neuerliche SFV-Reform stieg man in die 1.Klasse Nord auf und kreuzte dadurch wieder mit Strobl die Klingen.

Das Ziel für die Meisterschaft 1977/78, den Klassenerhalt zu schaffen, wurde mit dem 10. Platz erreicht und dazu konnte man Strobl sowohl auswärts (mit 4:2) und daheim (mit 6:3) bezwingen. Eine starke Herbstsaison mit 15 Punkten und ein schwacher Frühjahrsdurchgang mit nur 7 Punkten veranlasste aber Wolfgang Grabner, das Amt des Trainers zurückzulegen. Dieses übernahm wieder Martin Hödlmoser als Spielertrainer. Besonders erfreulich: In dieser Saison konnte man den ersten Titel im Nachwuchs feiern, dieser große Erfolg gelang der Schülermannschaft mit Trainer Hubert Laimer.

Auch in der Saison 1978/79 gelang es mit dem 11. Platz mühelos, den Klassenerhalt zu schaffen und wiederum blieb man in den Derbys gegen Strobl ungeschlagen (1:1 in Strobl, 2:1 Heimsieg in Abersee).

Mit der abgelaufenen Meisterschaft beendete Martin Hödlmoser seine aktive Karriere als Spieler (seit 1962) und Spielertrainer (Herbst 1968 bis Ende 1975, Saison 1978/79) der Kampfmannschaft, er blieb dem Verein aber als Nachwuchstrainer (bis 1987) und Obmann (von 1984 bis 2004) erhalten.

Die gute Nachwuchsarbeit im Verein trug neuerlich Früchte. Die Aberseer Jugendmannschaft, betreut von Wolfgang Grabner, feierte am Saisonende den Meistertitel.

Die Achtzigerjahre

Eine katastrophale Herbstsaison mit nur drei Punkten konnte im Frühjahr nicht mehr wettgemacht werden und so musste nach drei Saisonen in der 1. Klasse Nord wieder der Weg in die 2.Klasse angetreten werden. Die Saison 1979/80 brachte allerdings wieder große Erfolge im Nachwuchsbereich, die Jugendmannschaft mit Trainer Hubert Laimer wurde Zweiter und die Schülermannschaft mit Trainer Josef Fuchs wurde ohne Punkteverlust (!) überlegener Schülermeister und stellte mit Konrad Laimer (34 Tore) auch den überragenden Torschützenkönig.

Schöndorfer Josef übernahm als Spielertrainer das Amt von Wolfgang Grabner und er führte das Team in der Saison 1980/81 auf den 8. Endrang. Wiederum Meister mit Trainer Josef Fuchs wurden die Schüler mit dem sensationellen Torverhältnis von 165:8.

Ein Novum brachte die Saison 1981/82. Mit Josef Heidlmayr aus Anif wurde erstmals ein „Vereinsfremder“ als Trainer verpflichtet, bedingt durch einen mäßig erfolgreichen Herbstdurchgang währte dieses Experiment nicht allzu lange. Zu Beginn der Frühjahrsmeisterschaft übernahmen Ingo Fronza und Johann Linortner die Traineraufgabe.

Durch drei Siege in den letzten drei Saisonspielen konnte man den 7. Endrang erreichen. Den dritten Meistertitel in Folge schafften die Schüler, diesmal unter Trainer Martin Hödlmoser, das Jugendteam wurde Zweiter. Im Sommer 1982 trat der USC Abersee erstmals als Bierzeltveranstalter in Erscheinung, seit dieser Zeit ein geradezu unverzichtbarer Bestandteil des Aberseer Veranstaltungs-kalenders.

Trainer Ingo Fronza führte die Mannschaft in der Saison 1982/83 auf den 4. Endrang, durch eine neuerliche SFV-Reform bedeutete dies den Wiederaufstieg in die 1.Klasse Nord. Das Reserveteam wurde (nach 1968) wieder Meister, ebenso wie die Jugend mit Trainer Josef Fuchs.

Im Laufe der Herbstsaison 1983/84 übernahm Johann Schöndorfer die Mannschaft als Spielertrainer von Ingo Fronza. Am Ende schaute ein hervorragender 3. Platz heraus, leider gab es zwei Derbyniederlagen gegen Strobl. Im März 1984 wurde in einer Festversammlung das 25-jährige Vereinsjubiläum gefeiert.

Überaus erfolgreich war die Meisterschaft 1984/85. Mit dem zweiten Endrang war man erstmals in der Vereinsgeschichte vor unseren Nachbarn aus Strobl platziert (beide Derbys endeten übrigens remis). Im Nachwuchs freute man sich gleich über zwei Meistertitel, die Minis mit Trainer Josef Fuchs und die Schülermannschaft mit Trainer Martin Hödlmoser. Erstmals nahm auch eine Aberseer Damenmannschaft am Spielbetrieb teil, trainiert wurde diese von Albert Kinzel.

Am 1.12.1984 legte Johann Eisl, Adambauer nach 25-jähriger Obmannschaft sein Amt zurück und zum neuen Obmann wurde Martin Hödlmoser gewählt. Als Dank und Anerkennung für sein überaus verdienstvolles Wirken wird Johann Eisl zum Ehrenobmann ernannt.

Die Saison 1985/86 brachte im Verlauf der Herbstmeisterschaft einen Trainerwechsel. Spielertrainer Johann Schöndorfer wurde von Ingo Fronza und Wolfgang Grabner abgelöst. Mit Platz 13 entging man dem Abstieg. Wiederum gelang es den Schülern unter Trainer Hödlmoser, den Meistertitel zu erringen.

Unter Spielertrainer Georg Laimer konnte in der Saison 1986/87 der 7. Endrang erreicht werden, im Nachwuchsbereich wurde die Knabenmannschaft mit Trainer Josef Fuchs Meister. Die dritte Saison der Damen war auch gleichzeitig die letzte, da nach und nach alle Gegnermannschaften den Spielbetrieb einstellten und unser Team als einziges überblieb.

In der Saison 1987/88 führte Trainer Hubert Laimer die Mannschaft auf den 3. Endrang. Im Herbst 1988 betreute Rudolf Radlinger die Mannschaft, im Frühjahr 1989 wiederum Georg Laimer, die Saison endete auf dem 11. Tabellenplatz. Die Schülermannschaft mit Trainer Josef Fuchs konnte wieder einmal den Meistertitel feiern.

Am Fußballplatz sorgte man für weitere Verbesserungen, im Sommer 1988 und im Frühjahr 1989 wurden insgesamt vier Flutlichtmasten aufgestellt, dazu im April 1989 zwei Fahnenmasten. Frühjahr 1989 – 30 Jahre USC Abersee Am 5. März feierte man in würdigem Rahmen das 30-jährige Jubiläumsfest des USC Abersee. Es begann mit einem Festgottesdienst in unserer Kirche St. Konrad, in der anschließenden Festversammlung im Pfarrsaal blickte man auf die vergangenen 30 Jahre zurück. Ehrengäste aus Politik und Sport stellten sich ein. Verdienstvolle Mitarbeiter des Vereines konnten als Anerkennung für ihre geleisteten Dienste Ehrenzeichen in Empfang nehmen. Zu Pfingsten 1989 machten sich zwei Busse aus Abersee auf den Weg nach Gamlitz in der Südsteiermark, um das Jubiläum mit einem Vereinsausflug gebührend zu feiern.

Die Neunzigerjahre

Mit Johann Bruckenberger (Chasi) aus Bad Goisern übernahm ein neuer Trainer die Aberseer Mannschaft in der Saison 1989/90. Acht Niederlagen in Folge zum Saisonstart verhießen nichts Gutes, aber man schaffte die Wende und konnte die Meisterschaft auf dem 11. Platz beenden.

Auch in der Folgesaison erreichte man nur zwei Siege und fünf Remis im Herbstdurchgang, dies hatte die Trennung von Trainer Bruckenberger zur Folge. Georg Laimer übernahm wieder die Mannschaft und führte sie auf den 9. Endrang. Im Herbst 1990 wurde erstmalig ein Vereinsbus angekauft, der vor allem zur Beförderung des Nachwuchses dient.

Der neue Trainer der Saison 1991/92 hieß Franz Grill. Nach einer mäßigen Herbstsaison spielte man eine überragende Frühjahrsmeisterschaft, wodurch man den 3. Platz sichern konnte, der bedingt durch eine Reform des SFV zum Aufstieg in die 2. Landesliga Nord berechtigte. Im entscheidenden Heimspiel gegen St. Koloman gelang nach einem 0:1-Halbzeitrückstand noch ein 6:1-Kantersieg.

Die erfolgreiche Saison wurde mit dem Meistertitel der U 10 mit Trainer Sigmund Laimer gekrönt, wobei das Kunststück vollbracht wurde, ohne Punkteverlust und mit dem unglaublichen Torverhältnis von 189:15 den Titel zu erringen. Die Hager- Zwillinge Georg und Herbert erzielten dabei zusammen 139 Tore.

In den folgenden drei Saisonen kämpfte man immer gegen den Abstieg, mit großem Einsatz und Kämpferherz schaffte man aber mit den Plätzen 13, 10 und 11 immer den Klassenerhalt. Dies ist umso bemerkenswerter, da in der 2. Landesliga Nord viele Vereine bereits auf die Dienste von Legionären zurückgriffen, während unsere Mannschaft fast ausschließlich mit eigenen Leuten agierte. In der Saison 1994/95 gab es die vorläufig letzten Derbys gegen Strobl.

Erfolgreicher war man im Nachwuchsbereich, in der Saison 92/93 schaffte die U 12 mit Trainerin Maria Hödlmoser den Meistertitel, dies gelang auch der U 14, die eine Spielgemeinschaft mit Strobl bildete. In der Saison 1993/94 gelang der U 12 mit Maria Hödlmoser neuerlich der Meistertitel, dies gelang auch der Schülermannschaft der SG Abersee/Strobl mit Trainer Johann Laimer.

In der fünften Trainersaison von Franz Grill belegte man wiederum Platz 11, durch eine neuerliche SFV-Reform gab es aber vier Absteiger, und so mussten wir nach vier Saisonen in der 2. Landesliga Nord wieder den Weg in die erste Klasse Nord antreten. Lediglich ein Platz fehlte zum Klassenerhalt. Eine wesentliche Weichenstellung für die Zukunft des USC Abersee wurde im Jahr 1995 getroffen. Es begannen die ersten Vorarbeiten für den Umbau des Clubheimes. Die Saison 1995/96 brachte als Neuerung die Drei-Punkte-Regelung.

In der Saison 1996/97 übernahm Sigmund Laimer die Mannschaft und man erreichte in der 1. Klasse Nord den 7. Endrang. Die Saison 1997/98 war überschattet vom tragischen Tod von Franz Grill, der seit Beginn dieser Saison wieder als Trainer fungierte. Er kam am 18.10.1997 bei Holzarbeiten ums Leben. Er war in vielerlei Funktionen für den USC Abersee im Einsatz, viele Jahre als Spieler, Nachwuchstrainer, Trainer der Kampfmannschaft, Kantineur und Mädchen für alles. Zu seinem ehrenden Andenken veranstaltet der USC Abersee seit 2004 das Franz-Grill-Gedächtnisturnier. Ingo Zadrazil übernahm interimistisch die Traineraufgabe bis zum Saisonende. Bedingt durch den Abstieg von drei Salzburger Vereinen aus der Westliga gab es auch ordentliche Umwälzungen in den unteren Klassen, es gab vier Absteiger und mit dem undankbaren 11. Platz musste man den bitteren Weg in die 2. Klasse Nord antreten. Wie bereits zwei Jahre zuvor verfehlte man den Klassenerhalt lediglich um einen Platz. Am 31.5.1998 konnte man nach fast drei Jahren Bauzeit und unzähligen ehrenamtlich geleisteten Stunden die offizielle Eröffnung des neuen Clubheimes feiern. Großer Dank gebührt dabei Georg Leitner (Chile), der für die gesamte Bauabwicklung des neuen Vereinsheimes verantwortlich war.

In der Saison 1998/99 fungierte Schöndorfer Johann als Trainer, assistiert von Laimer Konrad. Am Schluss erreichte man den 7. Endrang. 1999/2000 übernahm Laimer Manfred als Spielertrainer die Mannschaft und es ging weiter nach oben, am Ende stand Platz vier zu Buche. Einen schönen Erfolg konnte man wiederum im Nachwuchsbereich feiern, die U 10-Mannschaft mit den Trainern Ingo Zadrazil und Bernhard Gruber wurde Meister. Im Frühjahr 2000 wurden weitere Verbesserungen auf dem Fußballplatz vorgenommen. Unter der Leitung von Albert Kinzel wurden entlang des Spielfeldes Werbebanden errichtet. Mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Werbeflächen stehen zusätzliche Mittel für die Erhaltung und Verbesserung der Sportanlage zur Verfügung.

2000/01 und 2001/02 trainierte Johann Weißenbacher die Kampfmannschaft und mit den Plätzen vier und drei etablierte man sich als Spitzenteam in der 2.Klasse Nord B. Ein weiterer Meistertitel im Nachwuchs gelang der U 14 in der Saison 2000/01, trainiert wurde die Mannschaft von Sigmund Laimer.

Mit Trainer Thomas Lindenau aus Salzburg übernahm in der Saison 2002/2003 wieder ein „Vereinsfremder“ das Traineramt. Von Beginn an spielte man um die Meisterschaft mit und am Ende musste man lediglich Adnet den Vortritt lassen. Durch den Rückzug von Trimmelkam ergab sich am Saisonende allerdings die Situation, dass ein zusätzlicher Aufstiegsplatz in die 1. Klasse Nord frei wurde. Der SFV entschied, dass dieser Aufstiegsplatz in einem Relegationsspiel der Zweitplatzierten der 2. Klassen Nord A und B ausgespielt werden sollte. Als neu-trale Spielstätte wurde der ASV-Platz in Salzburg- Itzling festgelegt. Am 19.Juni 2003 kam es zum großen Show-down, 1000 Zuschauer, zu gleichen Teilen auf die beiden Mannschaften aufgeteilt, sorgten für Superstimmung und schließlich gelang Wolfgang Grabner in der 2. Halbzeit der entscheidende Treffer zum 1:0-Sieg gegen Mattsee und er führte damit die Familientradition fort, denn 33 Jahre vorher gelang seinem Vater der entscheidende Treffer zum Meistertitel der Saison 1970/71. Die Freude über den Aufstieg war riesengroß und man blickte hoffnungsvoll auf die nächste Saison in der 1. Klasse Nord. Beeindruckend war in dieser Saison vor allem die Heimbilanz, in zwölf Heimspielen konnte man elfmal siegreich bleiben.

Der erste Saison in der 1. Klasse Nord verlief grandios, nach der Startniederlage in Elixhausen blieb man gleich zehn Spieltage ohne Niederlage und war zwischenzeitlich sogar eine Runde lang Tabellenführer. Am Ende musste man nur Anthering den Vortritt lassen, der zweite Platz war aber ein Riesenerfolg für den Aufsteiger. Im Nachwuchsbereich musste man aufgrund geringer Spielerzahlen neue Wege bestreiten, es wurde mit dem Nachbarverein Fuschl die Spielgemeinschaft Salzkammergut gegründet und eine gemeinsame U 15 und U 17 Mannschaft aufgestellt. Auch die nächste Saison war geprägt von sehr guten sportlichen Leistungen der Kampfmannschaft. Von Beginn an spielte man im vorderen Tabellendrittel mit und am Ende reichte es zu Platz vier. Nach drei sehr erfolgreichen Jahren beendete Lindenau Thomas seine Trainertätigkeit in Abersee. Neuerungen gab es wiederum im Nachwuchsbereich, mit Strobl schloss sich ein dritter Verein der SG Salzkammergut an.

In die Saison 2005/06 starteten wir mit einem neuen Trainer, Stefan Durkovic übernahm diese Aufgabe als Spielertrainer. In sportlicher Hinsicht lief es vor allem durch viele verletzte Spieler nicht mehr ganz so gut, mit viel Kampf und Einsatz gelang es aber mit dem zwölften Platz den Abstieg zu verhindern.

2006/2007 konnte man sich wieder steigern und mit Platz fünf erreichte man ein sehr gutes Ergebnis. Im Nachwuchsbereich schaffte die U 13 mit den Trainern Hannes Braunstein und Niki Wimmer den vorerst letzten Meistertitel. Im nächsten Jahr hatte man weder mit dem Kampf um den Titel noch mit dem Abstieg etwas zu tun, es reichte zu einem 7. Platz.

Nach der abgelaufenen Herbstsaison der Meisterschaft 2008/09 belegte unsere Mannschaft den 12. Platz. Verdiente Spieler beendeten ihre Karriere, dazu kam noch großes Verletzungspech und so war man gezwungen, ganz junge Spieler in die Kampfmannschaft einzubauen. Dank der hervorragenden Nachwuchsarbeit, die unseren Verein immer ausgezeichnet hat, gelang es der jungen Mannschaft einigermaßen, den Anschluss zu halten und es herrscht großer Optimismus, dass im Jubiläumsjahr 2009 der Abstieg verhindert werden kann.

 
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